|
Artículos de la prensa internacional en los años que rodean a la beatificación de Josemaría Escrivá por Juan Pablo II Enlaces |
AA.VV., 19-29.5.92 (suplementos semanales)
Texto
nem seiner »Gespräche« (»Conversaciones«): »Wenn Christen in der Welt arbeiten, müssen sie alle Dinge mit Gott versöhnen, indem sie Christus !n den Mittelpunkt alles menschlichen Tuns stellen« (59). 3. In dieser Hinsicht ermahnt das II. Vatikanische Konzil die Christen, je nach ihrer persönlichen Berufung »nach treuer Erfüllung ihrer irdischen Pflichten zu streben, und dies im Geist des Evangeliums« (Gaudium et spes, 43). Wer hinter dieser Verpflichtung zurückbleibt, hört auf, den Willen Gottes zu tun, der von jedem einzelnen die persönliche Mitarbeit beim Schöpfungswerk erwartet; doch noch mehr wäre es eine Beeinträchtigung des Nächsten, mit dem wir durch den unausweichlichen Imperativ zur Solidarität verbunden sind. Daher betont das Konzil: »Diese Spaltung bei vielen zwischen dem Glauben, den man bekennt, und dem täglichen Leben gehört zu den schweren Verirrungen unserer Zeit« (ebd.). Die Christen sind gerade !n unseren Tagen zur Mitarbeit an einer Neuevangelisierung aufgerufen, die die Familien, die berufliche Umgebung, die Kultur- und Arbeitszentren, • die Kommunikationsmedien, das öffentliche und private Leben mit jenen Werten des Evangeliums prägt, die eine Quelle des Friedens, der Geschwisterlichkeit, der Verständigung und Eintracht unter allen Menschen sind. Dieses apostolische Bemühen vollzieht sich nicht nur in der Verkündigung der christlichen Botschaft, sondern auch im Zeugnis des Lebens auf persönlicher, familiärer und sozialer Ebene. Zugleich muß jedes evangelisierende Wirken notwendig in die Pastoralpläne der eigenen diözesanen Gemeinschaften integriert werden, die ihrerseits durch die verschiedenen Charismen, mit denen die Heiligen und Seligen das evangelisierende Wirken der Gesamtkirche im Verlauf ihrer tausendjährigen Geschichte befruchtet haben, bereichert werden. In faanzoslscher Sprache fuhr der Papst fort: 4. Nun möchte ich an die Pilger französischer Sprache einen sehr herzlichen Gruß richten. Eure Beteiligung an der Seligsprechung des Gründers des Opus Dei möge für euch - so wünsche ich - eine Gelegenheit zu neuem Aufbruch sein, mit dem ihr voll auf eure Berufung als Getaufte antwortet. Lebt jeden Tag dem Willen Gottes nach, und zwar bei allen euren Aufgaben als Männer und Frauen dieser Zeit Schreitet auf dem Weg der Heiligkeit voran, das heißt, laßt euch von der Gegenwart Christi, des Erlösers, ergreifen, der seinejünger aufruft, in seiner Liebe zu bleiben (vgl. Joh 15,9). Nehmt aktiv am Leben und an der Sendung der Kirche teil in Gemeinschaft mit den Diözesanbischöfen und mit all euren Brüdern und Schwestern, um von der Frohbotschaft vom Heil in einer Welt Zeugnis zu geben, die Licht und Gründe für ihre Hoffnung braucht, um eine solidarischere und des Menschen würdigere Gesellschaft aufzubauen. Mögen Beispiel und Lehren des seligen Josemaría Escrivá euch voranleuchten! Möge seine Fürbitte euch zu Hilfe kommen! Ich segne euch aus ganzem Herzen im Namen des Herrn. In englischer Sprache fuhr der Papstfort: 5. Jenen unter euch, die aus englischsprachigen Ländern kommen, gilt mein warmer Gruß. Dieser Besuch in Rom, wo der Gründer des Opus Dei einen Großteil seines Lebens verbringen wollte, soll euren Glauben und euren Einsatz für das Leben und die Sendung der Kirche weiter verstärken. Rom ist der Ort des Zeugnisses der Apostelfürsten Petrus und Paulus. Es ist der Ort, von wo aus der Nachfolger des heiligen Petrus die gesamte Kirche aufruft, der dringenden Notwendigkeit einer Neuevangelisierung zu entsprechen, da das dritte christliche Jahrtausend näherrückt In vielen Dokumenten und bei zahlreichen Gelegenheiten habe ich die Laien aufgefordert, einen entscheidenden Anteil bei der Vermittlung des Wortes Gottes an die vielen Millionen Männer und Frauen zu übernehmen, die Christus, den Erlöser der Menschheit, noch nicht kennen (vgl. Christfideles laici 35, Redemptoris missio, 71 ). Getragen vom heiligen Eifer, den ihr vom eben seliggesprochenen Gründer gelernt habt, sollt ihr euch voll der Sache der Evangelisierung widmen durch euer treues Zeugnis für den Glauben und die Lehre der Kirche auf dem weit ausgedehnten Gebiet menschlicher Tätigkeiten und durch eure hochherzige Beteiligung an der Sendung der Kirche. Als Sauerteig in der Gesellschaft laßt eure Talente im öffentlichen und privaten Leben auf jeder Ebene Früchte bringen, indem ihr in Wort und Tat die Wahrheit vàn der transzendenten Bestimmung des Menscheh verkündet. Der Lehre eures Gründers zufolge antwortet hochherzig auf die universale Berufung zur Fülle des çhrístlíchen Lebens und zur Vollkommenheit der Liebe, um so die Grundlage für ein menschlicheres Leben und eine .gerechtere und ausgewogenere irdische Gesellschaft zu legen (vgl. Lumen gentium, 40). Möge Gott euch für diese Aufgabe überreiche Kraft geben. (Orig. ital./span./fran^./eng1L in O.?.-18./19.5.92) Conocer el Opus Dei |